ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (unter A.) 

und gesetzlichen Pflichtinformationen für Verbraucher (unter B.)

 

A: Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Geltungsbereich

(1) Für alle Verträge mit Stefanie Hacker (im Folgenden „Coach“ genannt) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der jeweils aktuellen Fassung.
(2) Abweichenden Bedingungen des Kunden des Coachs wird daher ausdrücklich widersprochen, es sei denn der Coach stimmt der Geltung ausdrücklich in Schriftform zu.

  1. Vertragsgegenstand

(1) Der vom Coach zu erbringende Leistungsumfang bestimmt sich ausschließlich nach dem Angebot des Coachs nebst darin befindlichen Vertragskonditionen an den Kunden. Soweit kein Angebot des Coachs vorliegt, richtet sich der Leistungsumfang nach der Anfrage des Kunden zu marktüblichen Konditionen.
(2) Die Leistungserbringung erfolgt auf dienstvertraglicher Basis im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Werkvertragliche Leistungen sind nicht Gegenstand dieser AGB. Der Coach schuldet über die Erbringung der Leistungen hinaus keinen Erfolg.
(3) Änderungen, Erweiterungen und Zusätze gegenüber des vorgenannt definierten Leistungsumfangs werden vom Coach nur geschuldet, soweit diese vorher in Textform vereinbart wurden.
(4) Verträge werden nicht mit Kunden geschlossen, die unter den Anwendungsbereich der Ziffer 5 fallen.
(5) Nicht Vertragsgegenstand des Coachs sind medizinische oder ärztliche Gesundheitsdienstleistungen.
(6) Im Zweifel gehen die Bestimmungen des Angebots des Coachs diesen AGB vor.

  1. Onlinebestellung

Die vom Coach online angebotenen Leistungen können wie folgt bestellt werden:
(1) Die auf der Internetpräsenz des Coachs dargestellten Dienstleistungen und Konditionen verstehen sich als verbindliches Angebot.
(2) Diese Angebote kann der Kunde verbindlich annehmen und so den Vertrag wirksam abschließen.
(3) Annahmen des Kunden unter Ergänzungen oder Erweiterungen gelten als Ablehnung.
(4) Nach dem Vertragsschluss erhält der Kunde eine Bestellbestätigung sowie die Rechnung über die bestellten Leistungen und die Aufforderung, diese zu bezahlen.

  1. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde hat den Coach über alle gesundheitlichen Vorbelastungen umfassend und wahrheitsgemäß vor Beratungsbeginn bzw. vor Trainingsbeginn zu informieren. Insbesondere bei der Ernährungsberatung und den Nordic-Walking-Angeboten sind diese Informationen essentiell für eine detaillierte und individuelle Beratung bzw. ein gesundheitsgerechtes Training durch den Coach.
(2) Vor jedem Nordic-Walking-Training in der Gruppe hat der Kunde zu versichern, dass keine Bedenken gegen eine Gruppentherapie bestehen. Dies kann beispielsweise durch entsprechende einmalige Vorlage einer sportärztlichen Bescheinigung des betreuenden Arztes geschehen.
(3) Vor jedem Nordic-Walking-Training (Einzel und Gruppe) hat der Kunde ungefragt Vorerkrankungen und akute Beschwerden sowie während des Trainings akut auftretende Beschwerden dem Coach zu offenbaren, sofern diese dem Coach nicht bereits bekannt sind.
(4) Zur Teilnahme am Nordic-Walking-Training ist der Kunde verpflichtet, geeignete Trainingskleidung mitzubringen. Davon umfasst sind insbesondere für diese Sportart geeignetes Schuhwerk.
(5) Zur Teilnahme am Nordic-Walking-Training ist der Kunde verpflichtet, für sich eine geeignete private Haftpflichtversicherung abzuschließen, die auch die Teilnahme an den Angeboten des Coachs einschließt. Geeignet ist die Versicherung insbesondere dann, wenn der Vertrag eine Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR vorsieht.
(6) Bei einer vom Coach empfohlenen Ernährungsumstellung ist der Kunde verpflichtet, diese mit seinem ihn betreuenden (Haus-)Arzt abzustimmen.
(7) Die vom Kunden zu erbringenden Leistungen stellen eine echte vertragliche Verpflichtung gegenüber dem Coach und nicht nur eine Obliegenheit dar. Erbringt der Kunde die von ihm zu erbringenden Leistungen nicht oder nicht vertragsgemäß und hat dies Auswirkungen auf die vom Coach zu erbringenden Leistungen, so kann der Coach – unbeschadet weitergehender Rechte – eine entsprechende angemessene Anpassung der vertraglichen Vereinbarungen (bspw. Änderungen des Zeitplans und der Vergütung) verlangen. Sofern dem Coach durch nicht vertragsgemäße Erbringung der Leistungen des Kunden ein Mehraufwand entsteht, kann er dem Kunden diesen Mehraufwand unter Anwendung der aktuellen Preisliste gesondert in Rechnung stellen.

  1. Ausgeschlossene Risikogruppen

(1) Personen, die zu den nachfolgend genannten Risikogruppen gehören, können leider keine Beratungsleistungen des Coachs in Anspruch nehmen:
– Schwangere, bei denen eine Risikoschwangerschaft festgestellt wurde oder der Verdacht besteht
– Personen, die nicht gruppenfähig sind, können leider nicht bei den Trainings des Coachs teilnehmen.
– Personen mit Stoffwechselerkrankungen (insbesondere Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion) können keine Leistungen des Coachs in Anspruch nehmen, solange die Erkrankung nicht von Seiten des behandelnden Arztes abgeklärt und sie medikamentös eingestellt wurden.

  1. Termine, Fristen und Leistungshindernisse

(1) Soweit der Kunde nicht vor Vertragsschluss anzeigt, dass die Leistungen des Coachs bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erbracht sein müssen, gilt ein verbindlicher Leistungstermin als nicht vereinbart.
(2) Ist für die Leistung des Coachs die Mitwirkung des Kunden erforderlich  oder vereinbart, so verlängert sich die Lieferzeit um die Zeit, die der Kunde dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Bei Verzögerungen infolge von:

  • Veränderungen der Anforderungen des Kunden,
  • verspätete Anlieferung von Informationen durch den Kunden,

verlängert sich der Liefer- oder Leistungstermin entsprechend.

(3) Werden von dem Kunden Änderungen oder Ergänzungen beauftragt, die nicht nur geringfügigen Umfang haben, so verlieren Termine und Fristen, die sich am ursprünglichen Vertragsgegenstand orientieren, ihre Gültigkeit.

  1. Vergütung, Zahlung

(1) Es gelten die jeweiligen Angebotspreise des Coachs aus dem Angebot und seiner Preisliste.
(2) Erforderliche Zusatzleistungen, die nicht im Angebot enthalten sind, sind gesondert zu vergüten. Der Mehraufwand wird dem Kunden vorher angezeigt.
(3) Der Coach ist berechtigt, die voraussichtlich entstehenden Kosten als Vorschuss zu berechnen.
(4) Alle Preise verstehen sich als Endpreise inkl. aller Steuern zzgl. Nebenkosten soweit vereinbart.
(5) Die Vergütung ist fällig mit Zugang der Rechnung.
(6) Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von zwei (2) Wochen nach Zugang der Rechnung zu zahlen. Verzug tritt drei (3) Wochen nach Zugang der Rechnung ein.
(7) Als Zahlungsmöglichkeiten stehen Überweisung oder Zahlung mittels PayPal zur Verfügung. Bei Zahlung mittels PayPal erfolgt die Zahlungsabwicklung über die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg, https://www.paypal.com/de. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten – “Kauf auf Rechnung” oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein.

  1. Gutscheine / Mehrfachkarten

Abweichend von Ziffer 7 gelten für Gutscheine / Mehrfachkarten (i. F. „Karten“) folgende Bestimmungen:

(1) Der Kunde kann für bestimmte Karten (z.B. 10er Karte, 20er Karte) erwerben. Der Erwerb dieser Karten erfolgt vor Beginn des ersten Trainings und berechtigt zur Teilnahme an so vielen Trainings, wie auf der erworbenen Karte aufgedruckt ist und nur für die dort genannte Trainingskategorie.
(2) Die Trainings können innerhalb von 12 Monaten nach Erwerb der Karte eingelöst werden. Nach Ablauf von 12 Monaten nach Erwerb können nicht eingelöste Trainings nur dann eingelöst werden, wenn sich der Preis für die jeweilige Trainingskategorie im Vergleich zum Erwerbszeitpunkt nicht erhöht hat.
(3) Nach Ablauf von 36 Monaten nach Erwerb verfallen die Karten.
(4) Karten sind nicht auf andere Personen übertragbar.
(5) Die Vergütung für Karten ist sofort fällig nach Ausstellung der Karte. Verzug tritt 14 Tage nach Fälligkeit ein.

 

  1. Qualitative Leistungsstörungen

(1) Der Kunde hat den Coach unverzüglich schriftlich zu informieren, wenn er erkennt, dass eine Leistung des Coachs nicht vertragsgemäß erbracht worden ist. Er hat dabei die nicht vertragsgemäße Leistungserbringung gegenüber dem Coach so detailliert wie möglich zu spezifizieren.
(2) Soweit der Kunde seiner Informationspflicht gemäß (1) nachgekommen ist, ist der Coach zunächst berechtigt und verpflichtet, die betroffene Leistung ohne Mehrkosten für den Kunden innerhalb einer angemessenen Frist vertragsgemäß zu erbringen, sofern diese Nachholung der Leistung möglich und sinnvoll ist (Nacherfüllung). Der Coach ist zur Nacherfüllung nicht verpflichtet, soweit die nicht vertragsgemäße Leistungserbringung nicht durch ihn zu vertreten ist; die Vermutungswirkung des § 280 Absatz 1 Satz 2 BGB findet (entsprechende) Anwendung.
(3) Soweit eine Nacherfüllung einer vom Coach zu vertretenden nicht vertragsgemäßen Leistungserbringung nicht möglich ist oder aus vom Coach zu vertretenden Gründen auch innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Nachfrist in wesentlichen Teilen nicht gelingt, ist der Kunde berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. In diesem Fall hat der Coach Anspruch auf die Vergütung für die bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen. Der Anspruch auf Vergütung aus vorstehendem Satz 2 entfällt jedoch für solche Leistungen, die für den Kunden in Folge der Kündigung ohne Interesse sind. Der Kunde hat dem Coach binnen zwei (2) Wochen nach Zugang der Kündigung substantiiert schriftlich darzulegen, auf welche Leistungen dies zutrifft.
(4) Weitergehende Ansprüche wegen qualitativer Leistungsstörungen sind ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht bei a) Vorsatz, b) grober Fahrlässigkeit, c) der Verletzung von für die Vertragsdurchführung wesentlicher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte sowie d) bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(5) Die Ansprüche wegen qualitativer Leistungsstörungen verjähren nach einem (1) Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Vorstehende Verjährungsfrist gilt nicht bei qualitativen Leistungsstörungen aufgrund von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Coachs, dessen gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen, der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. In diesen Fällen gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.

  1. Haftung

(1) Soweit sich aus den nachfolgenden Bestimmungen nichts Abweichendes ergibt, haften die Vertragsparteien einander nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
(2) Die Haftung für Schäden, die vom Coach oder einem seiner Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht werden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, ist unbegrenzt.
(3) In allen anderen Fällen haftet der Coach nur, soweit es sich dabei um die Verletzung einer wesentlichen Pflicht handelt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte, jedoch stets nur in Höhe des typischen, vorhersehbaren Schadens.
(4) Die vertraglichen Haftungsansprüche verjähren nach einem (1) Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Coachs, seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen sowie der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. In diesen Fällen gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.
(5) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

  1. Vertraulichkeit

(1) Der Coach behandelt vertrauliche Informationen des Kunden zeitlich unbefristet verschwiegen.
(2) Vertrauliche Informationen sind alle Informationen und Unterlagen, die entweder als vertraulich gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen bzw. ihrer Natur ergibt. Vertrauliche Informationen sind insbesondere gesundheitsbezogene Informationen, beispielsweise Vorerkrankungen, akute Beschwerden und einzunehmende Medikamente des Kunden.
(3) Nicht als vertrauliche Informationen gelten Informationen, die

a) der empfangenden Vertragspartei bekannt waren, bevor sie sie von der anderen Vertragspartei im Zusammenhang mit dem jeweiligen Vertrag erhalten hat;

b) die empfangende Vertragspartei ohne Rückgriff auf vertrauliche Informationen der anderen Vertragspartei selbständig entwickelt hat;

c) die empfangende Vertragspartei von Dritten erworben hat, die in Bezug auf die Nutzung und Weitergabe nicht an Beschränkungen gebunden sind;

d) ohne Verschulden oder Zutun der empfangenden Vertragspartei allgemein bekannt sind oder werden.

(4) Vertrauliche Informationen dürfen vom Coach Dritten (z.B. Ärzten) nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Kunden (Entbindung von der Verschwiegenheit) offengelegt werden, es sei denn dies ist aufgrund von zwingenden rechtlichen Anforderungen oder einer gerichtlichen oder behördlichen Anordnung erforderlich und die empfangende Vertragspartei hat die andere Vertragspartei unverzüglich über die jeweilige Verpflichtung schriftlich informiert und ihr die Möglichkeit gegeben, gegen die Offenlegung einzuschreiten.

  1. Datenschutz

(1) Die Vertragsparteien werden beim Umgang mit personenbezogenen Daten die jeweils einschlägigen Bestimmungen, insbesondere die der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), einhalten. Die Vertragsparteien werden im Zusammenhang mit der Begründung, Durchführung und Beendigung des jeweiligen Vertrags personenbezogene Daten nicht unbefugt verarbeiten (Datengeheimnis). Sie werden Personen, die sie im Zusammenhang mit der Begründung, Durchführung und Beendigung des jeweiligen Vertrags einsetzen, entsprechend verpflichten. Das Datengeheimnis besteht auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit fort.
(2) Der Coach stellt dem Kunden die Pflichtinformationen zum Datenschutz nach Art. 13 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) über folgenden Link zur Kenntnisnahme zur Verfügung: https://stefanie-hacker.de/datenschutzerklaerung/

  1. Kündigung von Rahmen- bzw. Laufzeitverträgen

(1) Die Parteien sind berechtigt, einen eventuellen Rahmen- bzw. Laufzeitvertrag ordentlich mit einer Kündigungsfrist von sechs (6) Wochen zum Ende eines Monats zu kündigen. In diesem Fall hat der Coach einen Anspruch auf Vergütung der bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen und Aufwendungen.
(2) Das Recht für beide Vertragsparteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3)Schadensersatzansprüche bleiben von dem Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund unberührt.
(4) Die Kündigung bedarf der Schriftform.

  1. Stornierungsmöglichkeit

(1) Verbindliche Bestellungen zum Nordic-Walking-Training können bis 24 Stunden vor Beginn des ersten Kurses kostenfrei storniert werden.
(2) Die Stornierung hat in Textform (z.B. E-Mail) zu erfolgen.
(3) Erfolgte Zahlungen werden in diesem Fall innerhalb einer Woche zurückerstattet.

  1. Änderungsvorbehalt

(1) Der Coach behält sich vor, diese Vertragsbestimmungen jederzeit ohne Nennung von Gründen zu ändern, es sei denn, es ist für den Kunden nicht zumutbar. Der Coach wird den Kunden über Änderungen des Vertrags rechtzeitig benachrichtigen. Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen Vertragsfassung nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach der Benachrichtigung, gelten die geänderten Vertragsbestimmungen als vom Kunden angenommen. Der Coach wird den Kunden in der Benachrichtigung auf sein Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen.
(2) Der Coach behält sich darüber hinaus vor, diese Vertragsbestimmungen zu ändern,
(a) wenn die Änderung lediglich vorteilhaft für den Kunden ist;
(b) wenn die Änderung rein technisch oder prozessual bedingt ist, es sei denn, sie haben wesentliche Auswirkungen für den Kunden;
(c) soweit der Coach verpflichtet ist, die Übereinstimmung der Vertragsbestimmungen mit anwendbarem Recht herzustellen, insbesondere wenn sich die geltende Rechtslage ändert;
(d) soweit der Coach damit einem gegen ihn gerichtetes Gerichtsurteil oder einer Behördenentscheidung nachkommt; oder
(e) soweit der Coach zusätzliche, gänzlich neue Dienstleistungen, Dienste oder Dienstelemente einführt, die einer Leistungsbeschreibung in den Vertragsbestimmungen bedürfen, es sei denn, dass bisherige Nutzungsverhältnis wird dadurch nachteilig verändert.
Der Coach wird über solche Änderungen der Vertragsbestimmungen in Textform informieren.
(3) Das Kündigungsrecht nach Ziffer 13 bleibt davon unberührt.

  1. Textformklausel

Änderungen und Ergänzungen des jeweiligen Vertrages bedürfen der Textform.

  1. Anwendbares Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand

(1) Die Vertragspartner vereinbaren hinsichtlich sämtlicher Rechtsbeziehungen aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis die Anwendung deutschen Rechts. Auch im grenzüberschreitenden Verkehr gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern (§ 13 BGB) gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Erfüllungsort für die Leistungen des Coachs ist der Geschäftssitz des Coachs.
(3) Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem jeweiligen Vertrag der Geschäftssitz des Coachs. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen bleibt hiervon unberührt.

 
B: Gesetzliche Verpflichtungen für Verbraucher

  1. Informationen über die Identität des Unternehmers (Coachs)

Stefanie Hacker, Gerstenweg 11, 72555 Metzingen
Telefon 0160 8877467  
E-Mail s.hacker@stefanie-hacker.de  

Die vollständigen Impressumangaben finden Sie unter: https://stefanie-hacker.de/impressum/

  1. Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen

Informationen hierüber erhalten Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Zusätzlich zu den Beratungshonoraren kommen Nebenkosten hinzu, die Sie im Angebot einsehen können. Der Coach schließt Verträge nur mit Kunden mit Wohnsitz in Europa ab.

  1. Verfahren zum Umgang mit Beschwerden, Kundendienstleistungen

Kundenservice bietet der Coach mittels E-Mail an unter s.hacker@stefanie-hacker.de.

  1. Mängelhaftungsrecht

Der Coach haftet im Falle von Sach- oder Rechtsmängeln nach den gesetzlichen Vorschriften, sofern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Haftungsbeschränkung normiert ist.

  1. Gibt es ein Widerrufsrecht für Verbraucher?

Über ein bestehendes Widerrufsrecht, die Bedingungen und Fristen hierfür, sowie das Verfahren über die Ausübung des Widerrufsrechts wird im Angebot des Coachs hingewiesen und der E-Mail angehängt.

  1. Gibt es Kosten für den Vertragsabschluss?

Für den Abschluss des Vertrags mit dem Coach entstehen keine separaten Kosten bis auf die Telekommunikationskosten (insbesondere Telefon-, Telefaxkosten, Kosten des Aufbaus einer Internetverbindung), die im Verantwortungsbereich des Verbrauchers liegen.

  1. Welchen Verhaltenskodizies unterliegt der Unternehmer?

Der Coach unterliegt keinen spezielle Verhaltenskodizies.

  1. Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer solchen Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit.

  1. Wann wird meine Bestellung verbindlich?

Der Vertrag wird dann verbindlich, wenn der Kunde den Bestellprozess durchläuft und nach Auswahl der Dienstleistungen und der Eingabe der persönlichen Daten auf den Button „Jetzt kaufen“ klickt. Vor Absendung der Bestellung können die Daten jederzeit geändert werden. Um den Bestellvorgang abzubrechen, kann auch das Browserfenster geschlossen werden.

  1. Muss ich mich registrieren?

Eine Registrierungsmöglichkeit wird nicht angeboten.

  1. Wird der Vertragstext gespeichert?

Wir speichern den Vertragstext. Die Bestelldaten und die AGB werden dem Kunden per E-Mail zugesendet.

Stand: Juli 2020